Browin Przepiśnik - Wie macht man eine hausgemachte Pastete?

Wie macht man eine hausgemachte Pastete?

Wie macht man das?

2019-01-15
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Hausgemachte Pastete macht auf der Festtafel eine hervorragende Figur, man sollte sie jedoch auch außerhalb der Feiertage nicht vergessen. Sie eignet sich ideal auch für die täglichen belegten Brote. Die Zubereitung ist äußerst einfach, besonders wenn Sie einige Tipps und das von uns vorbereitete Rezept beherzigen!

Wie macht man eine hausgemachte Pastete?

Zubereitung:

Schweineschulter, -nacken, Bauchspeck und Rückenspeck in Würfel schneiden und in etwas Olivenöl leicht anbraten. Alles in einen großen Topf geben, mit Wasser aufgießen und 2 hausgemachte Bouillonwürfel hinzufügen, dann zugedeckt schmoren, bis alles zart ist. Die Leber 5 Minuten in heißes Wasser tauchen. Die Zwiebeln in der Pfanne glasig dünsten. Anschließend alle Zutaten dreimal durch den Fleischwolf drehen und das in Milch eingeweichte Brötchen hinzufügen. Die Eiweiße von den Eigelben trennen und "steif" schlagen. Dann die Eigelbe und die durchgedrehte Fleischfarce zugeben, alles gründlich vermengen und nach Geschmack würzen. Zwei längliche Formen innen einfetten und mit Semmelbröseln ausstreuen. Mit der vorbereiteten Fleischmasse bis zu 3/4 Höhe füllen. 1 Stunde bei 220°C backen.

Achtung! Es gibt einige Regeln, die Sie beim Zubereiten einer perfekten hausgemachten Pastete beachten sollten:

1. Nicht einfrieren
Pastete verträgt das Einfrieren schlecht — sie verliert dabei Konsistenz und Geschmack. Problemlos lässt sie sich jedoch bereits 4–5 Tage vor dem Servieren zubereiten. Im Kühlschrank bleibt das Gericht über diesen Zeitraum hervorragend frisch.

2. Nicht zu mager
Wenn die Pastete nicht zäh und trocken werden soll, ist es wichtig, dass das Fleisch dafür nicht zu mager ist. Eine gute, saftspendende Fleischzugabe ist ein Stück Schweinebacke (Wamme)!

3. In der richtigen Form backen
Damit die Pastete nicht anbrennt, backen Sie sie in einer schmalen Kastenform, ausgelegt mit dünnen Scheiben Bauchspeck. Ein zusätzlicher Vorteil: Das Gericht nimmt dabei ein angenehmes Aroma an!

4. Verschiedene Fleischsorten und gute Gewürze
Eine Pastete bereitet man am besten zu, indem man mehrere Fleischsorten mischt. Wenn Sie Kalbs- oder Geflügelleber hinzufügen, bedenken Sie, dass eine zu große Menge den Geschmack des gesamten Gerichts dominieren kann. Das Geheimnis einer köstlichen Pastete liegt zudem in der richtigen Würzung. Das beste Gewürz für Pastete ist Muskatnuss — daher niemals vergessen! Den fleischigen Geschmack der Pastete unterstreicht ein hausgemachtes Geflügel-Bouillonkonzentrat. Für vegane Pasteten können Sie hingegen eine auf Suppengrün gekochte Brühe verwenden.

Wissenswertes:
Nicht nur gebacken! Die Pastetenmasse kann nicht nur gebacken, sondern auch im Dampf gegart werden — hierzu ein Wasserbad vorbereiten: Auf einen Topf mit kochendem Wasser eine mit Fett ausgestrichene Metallschüssel setzen. Die Pastetenmasse hineingießen, abdecken und garen, bis die Oberfläche gut gestockt ist. Nach dem Abkühlen in den Kühlschrank stellen und am nächsten Tag servieren. Beim Dämpfen darauf achten, dass die Masse nicht zu hoch eingefüllt ist, da die Pastete sonst nicht gleichmäßig gart.

Guten Appetit! ...denn Hausgemachtes ist besser!